Bayerns Wirtschaftsminister und stellvertretender Ministerpräsident Hubert Aiwanger hat die JOPP-Zentrale in Bad Neustadt besucht. Gemeinsam mit Landrätin Sonja Rahm und Erstem Bürgermeister Michael Werner informierte er sich über die Entwicklung des Unternehmens, aktuelle Technologieprojekte und die Perspektiven des Standorts.
Im Mittelpunkt des Austauschs standen die strategische Weiterentwicklung von JOPP sowie neue Geschäftsfelder in den Bereichen Robotik, Verteidigung und Raumfahrt. JOPP-Geschäftsführer Martin Büchs stellte aktuelle Robotiklösungen und Entwicklungsaktivitäten vor. Dabei erläuterte er, wie bestehendes Know-how aus der Automobilindustrie – insbesondere in der präzisen Datenmessung und der Steuerung mechanischer Bewegungen – für neue Anwendungen genutzt werden kann.
Ein Schwerpunkt lag auf der Entwicklung von Lösungen für Robotikgelenke und -getriebe sowie auf dem Wachstumspotenzial des Marktes für humanoide Roboter. Darüber hinaus informierte JOPP über laufende Forschungs- und Entwicklungsprojekte und geplante Vorhaben im Zusammenhang mit dem Transformationsfonds Bayern.
Hubert Aiwanger betonte die Chancen, die sich für Unternehmen aus der Weiterentwicklung bestehender industrieller Kompetenzen ergeben: „Gerade mittelständische Unternehmen bringen viel Know-how aus klassischen Industriebranchen mit, das sich auch für neue Anwendungen nutzen lässt. Dabei geht es nicht um einen beliebigen Kurswechsel, sondern um die Weiterentwicklung vorhandener Kompetenzen in Bereichen wie Robotik, Automatisierung und Hightech.“
Auch die Bedeutung qualifizierter Fachkräfte für die Transformation wurde beim Besuch thematisiert. Landrätin Sonja Rahm und Erster Bürgermeister Michael Werner unterstrichen die Bedeutung zukunftsfähiger Arbeitsplätze für die Region.
Der Besuch bot zudem Gelegenheit zum Austausch über die Rahmenbedingungen für Forschung, Entwicklung und industrielle Innovation in Nordbayern. Für JOPP ist die Erschließung neuer Technologiefelder ein wichtiger Bestandteil der Transformation und eine Chance, bestehende Kompetenzen auf neue Märkte zu übertragen und die Zukunft des Standorts Bad Neustadt aktiv mitzugestalten.