Vorreiter beim Modellprojekt „Corona-Impfung im Betrieb“

Das Bayerische Gesundheitsministerium hat zusammen mit der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) zehn Firmen im Freistaat Bayern ausgewählt, die an einem Modellprojekt für Corona-Schutzimpfungen im Betrieb teilnehmen können. Dabei wurden Unternehmen unterschiedlicher Größe aus Hochinzidenzgebieten ausgewählt. JOPP wurde für die unterfränkischen Standorte in Bad Neustadt und Großbardorf nominiert.

Im Rekordtempo möchte man nun das Impfen der 900 Mitarbeiter vorantreiben. Schon drei Stunden nach Eintreffen des Impfstoffs in der Region begannen am Nachmittag des 30. April 2021 die ersten Impfungen.

Gemeinsam mit dem Impfzentrum Rhön-Grabfeld, dem Betriebsarzt Dr. Wehe und weiteren Fachkräften wird man alle Mitarbeiter/-innen in der Region Rhön-Grabfeld impfen. Die Impfbereitschaft der Belegschaft ist sehr hoch. Bereits nach Bekanntwerden lagen am ersten Tag schon über 200 Anmeldungen für die Impfung vor. Alle Mitarbeiter/-innen haben somit die Möglichkeit ohne großen Zeitaufwand eine Schutzimpfung zu erhalten. Durch die Impfungen in Betrieben möchte die Firma beitragen, die generelle Impfgeschwindigkeit zu erhöhen. Ein geringes Infektionsrisiko in großen Unternehmen mit einer hohen Kontaktrate unter den Mitarbeitern dient unmittelbar dem Schutz der gesamten Bevölkerung.

Der Impfstoff stammt aus einem Sonderkontingent von 50.000 Impfdosen für die Bayerischen Betriebe der Modellphase 1.