Besuch von Dorothee Bär, Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt

Auf dem Bild von l. n. r.: Steve Barthelmes, Dr. Hubert P. Büchs, Martin Büchs, Richard Diem, Dorothee Bär, Christof Herbert, Peter Wlost and Sebastian Demar

Die wirtschaftliche Lage ist angespannt bei den Industriebetrieben im Landkreis. Am Wochenende demonstrierten 1700 Menschen in Bad Neustadt anlässlich der Personalmaßnahmen bei Valeo und Preh. Umso mehr freut man sich bei JOPP, dass man die Kurzarbeit zum Jahreswechsel beenden konnte und nach vorne blicken kann. Dazu soll auch der Besuch von Bundesministerin Bär beitragen.

Im Mittelpunkt des Besuchs standen der persönliche Austausch mit der Unternehmensführung sowie Gespräche über Möglichkeiten, die Industrie im Landkreis zu fördern.

Während eines Rundgangs durch das Unternehmen am Standort in Bad Neustadt erhielten Dorothee Bär und Christof Herbert Einblicke in die Produktionsprozesse, die aktuellen Entwicklungsprojekte sowie die strategische Ausrichtung von JOPP und IFSYS für die Zukunft.

Besonderes Augenmerk lag auf zukunftsweisenden Technologien, nachhaltigen Produktionsansätzen und den Herausforderungen, vor denen mittelständische Industrieunternehmen im internationalen Wettbewerb stehen.

Ganz besonders betonte JOPP die Möglichkeiten, die sich durch mögliche staatliche Aufträge im Bereich der Verteidigung und der Raumfahrt für den Mittelstand ergeben. Freie Kapazitäten im deutschen Mittelstand könnten zeitnah genutzt werden. JOPP ist dabei Teil der mainfränkischen Initiative zur Skalierung von modernen Raumfahrttechnologien, dem sogenannten New Space und Mitglied der gleichnamigen Initiative des BDI.

„Der Besuch bei JOPP zeigt eindrucksvoll, wie viel Innovationspotenzial im deutschen Mittelstand steckt. Die Familienunternehmen leisten einen wichtigen Beitrag zur technologischen Unabhängigkeit und Wettbewerbsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandorts“, betonte Dorothee Bär.

Auch die Geschäftsführung der JOPP-Gruppe und IFSYS unterstrichen die Bedeutung des Dialogs zwischen Politik und Wirtschaft. „Der offene Austausch mit politischen Entscheidungsträgern ist essenziell, um die Rahmenbedingungen für Innovation, Investitionen und Fachkräftesicherung weiterzuentwickeln“, hieß es seitens des Unternehmens.

Der Besuch verdeutlichte die Rolle der JOPP-Gruppe und IFSYS als leistungsstarke Industriepartner und attraktive Arbeitgeber in der Region sowie ihr Engagement für technologische Weiterentwicklung und nachhaltiges Wachstum.