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Jopp investiert in eigene Lernakademie

Der Automobilzulieferer JOPP investiert aktuell wie bereits berichtet in ein neues Entwicklungszentrum an der Meininger Straße. Dort sollen künftig Produkte für die Kunden aus der Automobilindustrie entwickelt werden. Bisher ist JOPP in die Geschäftsfelder Zerspanung, Sintertechnik, Schaltungssysteme, Elektronik und Beölungssysteme gegliedert, Ergänzung erfolgt durch den Bereich der Zuführtechnik zusammen mit IFSYS in Großbardorf. Nun will man sich noch stärker mit Lösungen der Elektromobilität auseinandersetzen und dafür die baulichen Voraussetzungen für ungefähr 100 Mitarbeiter aus Vertrieb, Entwicklung, Projektleitung und Einkauf schaffen.

Parallel dazu soll nun auch die auf dem Gelände stehende Villa genutzt werden. Die nach dem Auszug des Kunstvereins leer stehende Villa werde hergerichtet und diene dann als Schulungszentrum der JOPP-Gruppe, heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung. „Fortbildung und Weiterentwicklung waren für uns schon immer wichtig und werden künftig noch wichtiger werden“, betont Geschäftsführer Martin Büchs. „Wir brauchen gut ausgebildete Fachkräfte, Ingenieure und Führungskräfte, und selbst gut ausgebildete Leute von der Hochschule können sich hier noch weiterentwickeln.“

Der Betriebsratsvorsitzende Wolfgang Voll ergänzte, dass man sich neben den zahlreichen Angeboten für Auszubildende auch mehr Möglichkeiten für gewerbliche Mitarbeiter wünscht. Die Veränderungen in den innerbetrieblichen Prozessen beträfen gerade auch langjährige und ältere Mitarbeiter, die oft von Informationen und neuen Entwicklungen abgeschnitten wären. „Wir wollen jedem eine Chance geben, sich weiterzuentwickeln. Unsere Mitarbeiter haben oft mehr Talente, als wir wissen“, heißt es dazu aus dem Unternehmen. Betriebsrat und Geschäftsleitung wollen jedenfalls an einem Strang ziehen, wenn es um die Zukunftssicherung für das Unternehmen und die Mitarbeiter geht.

Dazu will das Unternehmen die durch zahlreiche Ausstellungen des Kunstvereins bekannte Villa am Donsenhaug umbauen und so bald wie möglich ihrer künftigen Bestimmung zuführen. Die Firma will dazu in den nächsten Monaten einen Leiter der JOPP-Akademie sowie interne und externe Referenten benennen.
Man könne sich auch eine Zusammenarbeit mit anderen Bildungseinrichtungen vorstellen, so das Unternehmen. Auch die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen der Region sei vorstellbar. Gerade in der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen sehe man eine große Stärke in der Region.